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Zoo Köln

Der Kölner Zoo liegt nördlich des Stadtzentrums im Stadtteil Riehl und wurde im Jahre 1860 gegründet. Er gilt damit unter den heute noch vorhandenen Tiergärten als drittältester Zoo Deutschlands. Nachdem er während des 2. Weltkrieges nahezu völlig zerstört wurde, musste er für zwei Jahre geschlossen werden um 1947 wieder eröffnet zu werden. Dabei wurde das Gelände deutlich erweitert, umfasst heute 20 Hektar und ist damit viermal so groß wie bei seiner Gründung. Nur wenige Gebäude aus dem 19. und frühen 20. Jahrhundert haben die Bombenangriffe überlebt und spiegeln den Wandel in der Haltung und Präsentation von Tieren in zoologischen Gärten wider. Da diese Gebäude allerdings aus tierpflegerischer Sicht unzureichend sind hat der Kölner Zoo viele Anstrengungen unternommen, diese zum Teil unter Denkmalschutz stehenden Bauten den Erfordernissen der modernen Tierhaltung anzupassen. Das älteste Monument ist das 1863 erbaute Elefantenhaus im maurischen Stil. Ferner existieren noch ein Ensemble von drei Rinderhäusern im Schweizer Blockhaus-Stil, der 1887 entstandene Seelöwenfelsen, das Vogelhaus von 1899 (heute: Südamerikahaus) und die Affeninsel von 1914.

Die wichtigsten Anlagen des Zoos sind heute: Das Aquarium Es wurde 1971 außerhalb des eigentlichen Zoogeländes errichtet. Neben Fischen werden hier Echsen, Krokodile und Schlangen gehalten.Auch ein Insektarium zählt zu den Einrichtungen des Aquariums. Das Regenwaldhaus Auf dem letzten ungenutzten Gelände des Zoos entstand im Frühjahr "Der Regenwald", ein den Urwäldern Südostasiens nachempfundenes Tropen- und Vogelhaus. Es besteht aus einer großen Freiflughalle sowie einzelnen, auf einer Galerie befindlichen Gehegen und beheimatet diverse Vogelarten, Flughunde und Reptilien. Außerdem sind Zwergottern, eine große weiße Python sowie Weißhandgibbons zu sehen. Das Elefantenhaus ist als Ersatz für das unter Denkmalschutz stehende Elefantenhaus erbaut und wurde am 19. September 2004 als „Elefantenpark Köln“ eingeweiht. Auf der Fläche des ehemaligen großen Weihers im Zentrum des Zoos entstand ein etwa 2 Hektar großes Gehege für asiatische Elefanten. Die Anlage berücksichtigt die neuesten Erkenntnisse der Elefantenhaltung und ist so errichtet worden, dass auch eine Bullenhaltung möglich ist. Die meisten Zoos verzichten auf die Haltung männlicher Elefanten, da sie während der Brunftzeit eine große Gefahr für die Tierpfleger darstellen. Der Bau hat insgesamt rund 15 Millionen Euro gekostet. Das Innengehege wir überspannt von einem rund 3000 m² großen begrünten Holzdach und besitzt zum Wohl der Elefanten eine Bodenheizung. Im Außenbereich werden die Besucher durch Wasserbecken und künstliche Felsen von den Tieren getrennt. Um die Gelenke der Elefanten zu schonen, wurde trittdämpfender Sand aus der Sahara importiert. Im Verbindungsbereich zwischen den beiden Gehegen befindet sich eine Beobachtungsbox, die auch für kleinere medizinische Behandlungen ausgelegt und mit einer Waage versehen ist. Das Eulenkloster Etwas versteckt liegt das im Mai 1997 eingeweihte „Eulenkloster“, eine Mischung aus Freifluganlage und einzelnen Gehegen, in denen Schwarzstörche, Bartkäuze, Sperbereulen, Waldohreulen, Turmfalken, Sperlingskäuze sowie Schleiereulen leben. Die Tiere werden hier nicht präsentiert, sondern leben in einer ihrer natürlichen Umwelt entsprechenden Umgebung. Für Besucher macht dies das Entdecken der Tiere mitunter schwer – insbesondere an Tagen mit hohem Besucheraufkommen verharren die Eulen unauffällig an ihren Ruheplätzen und werden von den Besuchern leicht übersehen. Der Affenfelsen Zu den ältesten Einrichtungen des Kölner Zoos zählt der Affenfelsen, auf dem eine große Anzahl von Mantelpavianen in mehreren kleineren Haremstrupps lebt. Er wurde im Jahr 1914 errichtet und griff die damals neuen Ideen Carl Hagenbecks zur Tierhaltung auf: Ein Wassergraben umgibt ringsum den Affenfelsen, die Besucher haben eine barrierefreie Sicht auf die Tiere. Die Anzahl der Mantelpaviane wird seit über zehn Jahren mit Hilfe einer Geburtenkontrollmaßnahme erfolgreich reguliert, so dass der Tierbestand mit geringen Abweichungen immer etwa gleich hoch ist. In den letzten Jahren kam es des Öfteren zu Fluchtversuchen der Paviane, die, von Natur aus wasserscheu, beim Fischen nach in den Wassergraben gefallenen Futterstückchen, ihre Scheu vor dem Wasser teilweise verloren haben. Dies wurde durch über den Wassergraben gespannte Drähte unterbunden. Das Urwaldhaus Im Jahre 1984 wurde das Urwaldhaus fertiggestellt. Es ist heute die Heimat von Zuchtgruppen für Bonobos, Gorillas, Orang-Utans und Kleideraffen. Das Haus enthält großzügige Innen- und Außenanlagen, die den Tieren großen Bewegungsfreiraum gewähren. Der Seelöwenfelsen Die Seelöwen bewohnen den historischen Seelöwenfelsen von 1887, der in seinen Grundfesten bis heute erhalten ist. Der Hippodom Der Hippodom ist das dritte Großprojekt im Kölner Zoo, das im Zeichen des neuen Erlebnis- und Artenschutzkonzepts steht. Er wurde im April 2010 eröffnet und ist eine begehbare Nachbildung einer afrikanischen Flusslandschaft in einem 3.500 m² großem Gebäude. Hier haben Flusspferde, Nilkrokodile, Sitatunga-Antilopen sowie weitere Bewohner einer afrikanischen Flusslandschaft, darunter verschiedene Vogelarten, Fische und Kleinsäugetiere ihre neue Heimat gefunden. Besonders spektakulär: Glasscheiben ermöglichen Unterwasser-Einblicke.

 

(Quelle: Wikipedia)



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